Fédération Européenne des Cités Napoléonienne

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Wavre

www.wavre.be

Als dynamisches Handelszentrum erlangte die Stadt Wavre am 1. Januar 1995 den Status der Provinzhauptstadt von Wallonisch-Brabant. Auch die strategisch günstige Lage – 25 km von Brüssel und weniger als eine Autostunde von den wichtigsten belgischen Touristenzentren entfernt – trägt sicherlich zur Dynamik der Stadt bei.

Mit einem vielfältigen Restaurantangebot, dem Walibi Vergnügungspark – dem größten Vergnügungspark Belgiens – und einer hervorragenden Verkehrsanbindung ist Wavre Belgiens beliebteste Stadt für Tagesausflüge.
Die kleine Provinzstadt sprudelt geradezu über vor Charme: Fußwege entlang des Flusses Dyle, die Johannes-der-Täufer-Kirche mit ihren 50 Glocken, die Wochenmärkte und die verschiedenen traditionellen Veranstaltungen wie die Prozession Le Grand Tour und das folkloristische Spektakel Le Jeu de Jean et Alice, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückverfolgt werden können, zählen zu den Höhepunkten.

„Alle Wege der Welt führen in meine Stadt" schrieb der in Wavre geborene Dichter Maurice Carême. Einige dieser Wege lassen sich entlang der Touren durch die alten und die neuen Stadtviertel sowie die Umgebung von Wavre entdecken. Zu sehen gibt es dabei z.B. Sehenswürdigkeiten wie die folkloristischen Skulpturen „Le Maca" und „La Crapaute".

Im Château de l'Ermitage hingegen finden Ausstellungen, Vorträge und Konzerte statt. Mit der bevorstehenden Eröffnung eines neuen Mehrzweck-Kulturzentrums wird das Kultur- und Freizeitangebot deutlich ausgebaut. Das Rathaus von Wavre ist ein beschaulicher Ort, der regelmäßig Schauplatz zahlreicher Kulturveranstaltungen und anderer Events ist. Wenn Sie in Wavre sind, sollten Sie sich auf keinen Fall die lokale gastronomische Spezialität entgehen lassen: Die Tarte au Stofé – eine köstliche Frischkäse-Tarte.
Seit 2001 befindet sich das Touristenbüro – La Maison du Tourisme des Ardennes Brabançonnes – im Rathaus-Gebäude.

Die Schlacht bei Wavre

Am späten Nachmittag des 18. Juni 1815 – die Schlacht von Waterloo hatte bereits begonnen – trafen einige französische Einheiten unter Marschall Grouchy und ein Korps der preußischen Armee unter General von Thielmann im Kampf aufeinander.

In der Morgendämmerung des 19. Junis, nach vielen Stunden erbitterter Kämpfe, räumten die preußischen Truppen, gewarnt durch den Ausgang der Schlacht von Waterloo, das Feld, so dass Wavre in französische Hände fiel. Erst danach erfuhr Marschall Grouchy von der Niederlage des Kaisers Napoleons, woraufhin er beschloss, Wavre in Richtung Givet zu verlassen – eine Route, die heute als „La Route Grouchy" bekannt ist.

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