Fédération Européenne des Cités Napoléonienne

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Gründungsschrift

Der Europäische Bund der Napoleon-Städte ist ein Verein französischen Rechts (Gesetz 1901) und er vereint die europäischen Städte und Kommunen, deren Geschichte durch napoleonischen Einfluss geprägt wurde. Der Verbund entwickelt im Wesentlichen Aktivitäten rund um die drei folgenden Themen:
  • Initiierung eines länderübergreifenden Dialoges durch die Organisation von gemeinsamen Treffen und Tagungen sowie der Veröffentlichung gemeinsamer Publikationen in Zusammenarbeit mit Universitäten, kulturellen Institutionen und geschichtsbezogenen Vereinen,
  • Förderung des Erhalts und der Restaurierung des kulturellen Erbes der napoleonischen Zeit, u. a. durch die Restaurierung und Sanierung von Baudenkmalen, Denkmälern, Objekten, Kunstwerken und historischen Orten,
  • Aufwertung und Präsentation des napoleonischen Erbes in der breiten Öffentlichkeit durch Ausstellungen, Kunst- und Kulturveranstaltungen sowie durch themenbezogenen Bildungsreisen im Rahmen touristischer Konzepte und schulischer und universitärer Austauschprogramme.

Der Europäische Bund der Napoleonstädte ist aus dem Wunsch verschiedener europäischer Städte entstanden, ihr gemeinsames historisches Erbe in einem europäischen Kontext darzustellen und den Dialog zwischen den Napoleonstädten zu fördern. Die differenzierte und intensive Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte und dem Erbe Napoleons ist ein wichtiger Beitrag für die gemeinsame Kultur des Europäischen Volkes.

Es handelt sich um ein Erbe von immensem Wert, das die große Mehrheit der Europäischen Länder interessiert hat und immer noch interessiert. Aus diesem Grunde ist es unerlässlich, dass dieses Erbe endlich den Platz besetzt, den es geschichtlich verdient und auch sein Einfluss auf den zeitgenössischen geopolitischen Kontext und besonders auf die Entwicklung der « Europäischen Idee » honoriert wird.

Der Städteverbund agiert entlang dreier wesentlicher Achsen:

  1. Die Konservierung, das Teilen und die Wertschätzung und Schützung des gemeinsamen kulturellen Erbes von Europäischer Bedeutung,
  2. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, die Erschließung der unterschiedlichen Kulturen einschließlich der Wissensvermittlung der Geschichte, der gemeinsamen Wurzeln und der gemeinsamen kulturellen Werte und des gemeinsamen kulturellen Erbes der Völker,
  3. Die Förderung der Forschung, Bildung und Verteilung von Wissen