Fédération Européenne des Cités Napoléonienne

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Der Europäische Verbund der Napoleonstädte

Europäischer Verbund der Napoleonstädte
Hôtel de Ville d'Ajaccio
Cabinet du Député Maire
Avenue Antoine Sérafini
BP 412
F-20304 Ajaccio Cedex

Satzung des Städteverbundes nach Beschluss der Mitgliederversammlung vom 4. Oktober 2009

§ 1 : GRÜNDUNG EINES VEREINS.

Durch die Unterzeichnenden und jenen, die den vorliegenden Statuten zustimmen, wird ein Verein für eine unbestimmte Dauer gegründet, der den Bestimmungen des Gesetzes über die Vereinsfreiheit vom 01. Juli 1901 unterliegt (Verordnung vom 16 August 1901). Der Verein erhält den Namen: EUROPÄISCHER BUND DER NAPOLEONSTÄDTE.

§ 2 : ZWECK

Der Verein verfolgt den Zweck, Vertreter europäischer Städte, Stätten, Gemeinden und Gemeindeverbänden, deren Geschichte unter besonderem napoleonischen Einfluss stand, zu versammeln, um die drei folgenden Ziele zu verwirklichen:

  • Initiierung eines länderübergreifenden Dialoges durch die Organisation von gemeinsamen Treffen und Tagungen sowie der Veröffentlichung gemeinsamer Publikationen in Zusammenarbeit mit Universitäten, kulturellen Institutionen und geschichtsbezogenen Vereinen,
  • Förderung des Erhalts und der Restaurierung des kulturellen Erbes der napoleonischen Zeit, u. a. durch die Restaurierung und Sanierung von Baudenkmalen, Denkmälern, Objekten, Kunstwerken und historischen Orten,
  • Aufwertung und Präsentation des napoleonischen Erbes in der breiten Öffentlichkeit durch Ausstellungen, Kunst- und Kulturveranstaltungen sowie durch themenbezogenen Bildungsreisen im Rahmen touristischer Konzepte und schulischer und universitärer Austauschprogramme.


§ 3 : SITZ DES VEREINS

Der Verein hat seinen Sitz in Ajaccio. Dieser Sitz kann durch einfachen Beschluss der Mitgliederversammlung verlegt werden.

§ 4 : EHRENBEIRAT

Ein Ehrenbeirat wird etabliert. Er besteht aus Persönlichkeiten der kulturellen und historischen Fachwelt deren Bestellung dem Verwaltungsrat des Verbundes obliegt. Der Ehrenbeirat hat eine rein beratende Funktion.

§ 5 ORGANISATION DES VEREINS

Der Verein besteht aus 3 unterschiedlichen Mitglieder-Kategorien:

  • Aktive Mitglieder: Mitgliedsstädte werden durch 1 Mitglied pro Stadt, dem Bürgermeister dieser Stadt vertreten, der sich durch einen gewählten Amtsvertreter vertreten lassen kann,
  • Vereine, die über das Mandat einer Stadt verfügen. Der Mitgliedsbeitrag der Vereine berechnet sich nach dem Mitgliedsbeitrag für die mandatierende Stadt.
  • Ehrenmitglieder, die diesen Status verliehen bekommen, da sie den Verbund bereichern oder Personen, die in der Gründungszeit des Verbundes eine Mitgliedstadt repräsentierten und im Zeitverlauf nicht mehr Vertreter dieser Stadt sind. Ehrenmitglieder haben dieselben Rechte wie die anderen Mitglieder der Mitgliederversammlung. Der jährliche Mitgliedsbeitrag für eine Ehrenmitgliedschaft beträgt 20 €.

§ 6 ADMINISTRATION DES VEREINS

Der Verein wird von einem Verwaltungsrat verwaltet, der sich aus Vertretern der unter Artikel 5 genannten Mitglieder zusammensetzt. Der Verwaltungsrat versammelt sich auf Einladung des Präsidenten.

Der Verwaltungsrat versammelt sich einmal jährlich in einer Mitgliederversammlung, um ein Vereinsprogramm vorzubereiten und den Haushalt festzulegen. Beschlüsse werden durch einfache Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmgleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag.

Der Verwaltungsrat wählt auf der jährlichen Mitgliederversammlung den Vorstand bestehend aus einem Präsidenten, einem Vize-Präsidenten pro Mitgliedsland, einem Generalsekretär und einem Schatzmeister.

Die Vize-Präsidenten verantworten die Koordination der Projekte des Verbundes in ihren Ländern.

Der Vorstand ist für die Umsetzung der durch die Mitgliederversammlung getroffenen Entscheidungen und für die laufenden Geschäfte verantwortlich.

Der Präsident, der Generalsekretär und der Schatzmeister sind zeichnungsbefugt.

§ 7 : BEITRÄGE

Die Beitragshöhe wird jährlich durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Die Beiträge dienen der Deckung der laufenden Vereinskosten.

§ 8 : AUßERORDENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Der Präsident kann bei Bedarf oder auf Antrag von mehr als der Hälfte der registrierten Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

§ 9 : GESCHÄFTSORDNUNG

Die Geschäftsordnung wird von der Mitgliederversammlung verabschiedet. Die Geschäftsordnung dient dem Zweck, jene Verfahrensregeln festzulegen, die in der Satzung nicht festgelegt werden, besonders jene, die sich auf die interne Verwaltung des Vereins beziehen.


§ 10 : MITGLIEDSCHAFT, RÜCKTRITT, AUFLÖSUNG

Neue Mitglieder können auf Antrag und nur mit Zustimmung der Mitgliederversammlung dem Verein beitreten. Jede Gebietskörperschaft, die aus dem Verein austreten will, muss den Vereinsvorsitzenden davon schriftlich in Kenntnis setzen.

Im Fall einer Auflösung des Vereins muss diese von mindestens 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden und durch einen oder mehrere Liquidatoren erfolgen, die durch die Mitglieder bestimmt werden. Das Vereinsvermögen wird, gemäß dem Artikel 9 des Gesetzes über die Vereinigungsfreiheit vom 1. Juli und des Erlasses vom 16. August 1901) übertragen.

Präsident                        Generalsekretär                            Schatzmeister
Charles NAPOLEON           Pierre REGNAULT                          Dr. Albrecht Schröter